Sagrotan hier, Putzmittel dort. Angst vor Bakterien, Keime, Drogenrückstände und die Schweinegrippe. Das prägt unsere Gesellschaft und wird überliefert an unsere Kinder und Kindeskinder. Sauberkeit ist nicht schlecht, dass will ich gar nicht zum Ausdruck bringen! Nur teilweise sehr übertrieben und heuchlerisch. Die Berichte von öffentlichen Toiletten und das man über ein Stück Seife mehr Bakterien aufnimmt, als wenn man sich ohne Seife die Hände wäscht etc., kennen wir alle.

Mir ist demletzt auch ein nettes Beispiel aufgefallen:
In Supermärkten oder Hotels holt man sich zum Frühstück gern mal ein Brötchen und man geht zum Korb mit all den vielen Brötchen drinn, man nimmt die Brötchenzange und BÄÄÄM man ist verseucht!
So schlimm ist´s natürlich nicht, aber meiner Logik zufolge fassen mehr Leute die Brötchenzange an, als sie andere Brötchen antätscheln würden, wenn es keine Brötchenzange gäbe.

Und dann wird man schief angeguckt, wenn man sich sein Brötchen lieber mit der Hand nimmt. Naja, so ist unsere Philosophie, jeder ist potenzieller Seuchenträger. Sowie auch jeder potenzieller Terrorist ist *böser blick in richtung schäuble*