Ein altes Gedicht von mir aus alten Tagen zum Thema einer gegebenen Diskussion.

Kein Traum

Im Schlaf liegt das kleine Kind,
der kleine Körper fast verbrennt.
Der Wunsch zu träumen bleibt unerfüllt,
doch das ist nicht ihre Schuld.
Ein Mann beugt sich über ihr,
riecht penetrant und Atmet schwer.
Er weckt sie rüde, aber still,
sie weiß nicht, was er will.
Stoßhafte Schmerzen im jungen Leib,
das Kleine innerlich am Spieße schreit.
Dem jungen Kind ist kalt und warm,
in ihr macht sich breit der Samen.
Die Schwester stürmt die Tür hinein,
schreit: “Nicht mein Kind, du Schwein”.
Wenn dann Kimme und Korn sich vereinen,
wird keiner, der beiden, um ihn weinen.