Jaja, endlich mal wieder ein lang ersehnter Städtetrip. Und diesmal ging es – wer hätte es der Headline nicht entnehmen können – nach Dresden. Nicht nur um die Sehenswürdigkeiten, nein, auch um Clemens zu sehen. Ein alter Freund, der nun im nahen Osten studiert und sich Wessiwitze anhören muss und dabei selber gut mit Bananenwitze austeilt.
Es ging früh um halb 7 los, die Planung verlief eher spontan also blieb uns nur die Möglichkeit mit dem Zug zu fahren, zehn Stunden später ohne die altbekannten Bahnprobleme sind wir heile in Dresden angekommen. Zwischenhalte gabs in Hannover (da gab’s Colagläser durchs Meccesfrühstück), Halle an der Saale (da gabs lecker Obst, aber den Bahnhof kenne ich eh noch zu gut aus alten Trips) und Leipzig (riesige Einkaufsmall im Bahnhof, ich hatte das unglaubliche Bedürfnis mir ein Kissen zu kaufen).

In Dresden angekommen Empfang uns Clemens, der seit neusten vom Gelegenheitsraucher zum Vollzeitraucher evolutioniert ist. Und ausm Bahnhof raus begegnete uns auch schon das schlimmste, Regen! Egal, war erstmal nur Niesel und wir sind mit Cl. durch die Stadt geschlendert und er hat uns viele viele verschiedene großartige Kirchen, Schlösser, Mauern, Brücken und Plätze gezeigt. Dazu konnte er unglaublich viel erzählen, das war ne Fremdenführung vom feinsten, bald haben sogar schon andere Personen mitgehört.

Als wir dann irgendwann merkten das die Klamotten an der Haut klebte, haben wir die Führungs abgebrochen und sind zu Clemis Wohnung – die sogar recht günstig ist! – gefahren. In dem Moment war sowieso schon beschlossen das wir nochmal hinfahren und dann auch für länger, wir haben ja grade so an der kulturellen Oberfläche gekratzt. Wir haben es uns aber nicht nehmen lassen abends noch in Katys Garage zu gehen, eine ziemlich kleine ranzige aber verdammt gemütliche Studentendisco. Danach ging es natürlich noch in eine Shishabar, aber da gab es bereits nur noch Wasser für mich :-P

Morgens haben wir ausgeschlafen, diesmal konnten wir uns Zeit lassen und auch erstmal schön Frühstücken. Gegen Nachmittag ging es dann per Mitfahrgelegenheit nach Hause.

Mein Fazit ist kurz:
Großartige Stadt, sehr sehens und erlebenswert. Zwei Tage sind definitiv zu wenig, drei bis viel sollte man einplanen. Wer Museen besuchen will sollte seinen Geldbeutel nicht ungefüllt durch die Gegend tragen. Dresden, ich komme wieder. Eigentlich hab ich mit dem Text nicht annähernd die Erlebnisse des Tagen dokumentiert, aber nen Roman sollte es diesmal eben nicht werden.